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News-Archiv | Artikel vom 30.06.2016

Sicher am Ball bleiben

Europa ist im Fußballfieber. Am 10. Juni startete die Europameisterschaft in Paris mit einem 2:0-Sieg der französischen Mannschaft über Rumänien. Gerade jetzt gilt Fußball bei vielen Fans als die schönste Nebensache der Welt. Darüber werden die Risiken des Profisports nur allzu gern verdrängt.
Erst vor kurzem hat die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung VBG das Unfallgeschehen in den großen Mannschaftssportarten unter die Lupe genommen. Der „Sportreport“ untersuchte Unfälle in den zwei höchsten Ligen der Männer im Fußball, Eishockey, Handball und Basketball. Dabei war das Verletzungsrisiko unter Fußballern am größten. Vier von fünf Spielern der ersten und zweiten Fußball-Liga zogen sich in der Saison 2014/15 eine Verletzung zu. Fast zwei Drittel aller Verletzungen ereigneten sich übrigens im Training.
Im Prinzip sind Fußballprofis Arbeitnehmer wie Du und ich. Auch sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, und das für sechs Wochen. Manche Vereine zahlen das Gehalt auch deutlich länger. Im Anschluss wird, wenn die Krankheit andauert, Krankengeld fällig. Verletzt sich ein Fußballer im Punktspiel oder während des Trainings, zahlt, wie in anderen Berufen auch, die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung. Für Fußballprofis ist das übrigens die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft in Hamburg. Weil nur Einnahmen bis 96.000 EUR im Jahr berücksichtigt werden, beträgt das Verletztengeld aber maximal 6.400 Euro im Monat. Für gut verdienende Profis ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Sie setzen zusätzlich auf private Unfall- und Krankentagegeldversicherungen.
Aber nicht nur Profifußballer sind gefährdet. Auch Hobbykicker können sich beim Freizeitsport verletzen. Wie der Versichererverband GDV mitteilt, passiert immerhin einer von neun Unfällen beim Sport. Und jeder dritte Sportunfall ereignet sich wiederum beim Fußball, zeigen die Unfallstatistiken. Freizeitsportler sollten sich den Schutz einer privaten Unfall­ver­si­che­rung leisten. Die zahlt immer, wenn ein Unfall zu bleibenden Schäden führt. Dabei kommt es noch nicht einmal darauf an, dass das Unglück tatsächlich beim Sport passiert ist.



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