Die private Haft­pflichtversicherung

Eine private Haft­pflichtversicherung ist unverzichtbar. Sie kommt für berechtigte Schadensersatzansprüche Dritter auf, sogar wenn diese Millionenhöhe erreichen. Selbst eine günstige Haft­pflichtversicherung kann den Versicherten auf diese Weise vor finanziellen Verpflichtungen bewahren, die unter Umständen ein Leben lang bestehen können.

Da Schäden auch mit der größten Vorsicht nicht immer verhindert werden können, ist der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung also dringend ratsam. Dies gilt umso mehr, als dass die Prämie für die Haft­pflicht im Vergleich zu den möglichen Kosten eines Schadens erschwindend gering ist. Zu den weiteren Aufgaben der Haft­pflichtversicherungen gehört es, Schadensansprüche zu prüfen und sie gegebenenfalls abzuwehren.

Die Privathaftpflicht hat im Vergleich zu anderen Policen einen großen Vorteil: Als Familienhaftpflicht schützt sie nicht nur denjenigen, der den Vertrag unterschrieben hat, sondern auch seine Angehörigen.

wie z. B.:

  •  Der Versicherungsnehmer
  •  Der Ehepartner oder ein im selben Haushalt lebender Partner, sofern er im Vertrag eingetragen ist
  •  Kinder, die im selben Haushalt leben – mindestens bis zur Volljährigkeit und nach Bedarf auch länger

 Doch Achtung: Nicht alle Anbieter haben dieselben Voraussetzungen und Bedingungen.  Aus diesem Grund lohnt es sich unbedingt, die Anbieder auf Inhalt und Versicherungsumfang hin zu prüfen. Weiterhin empfiehlt sich ein Vergleich natürlich auch, um eine möglichst günstige Haft­pflicht zu finden.

Ein Haft­pflicht-Vergleich zeigt, dass die Gesamtdeckungssumme der angebotenen Tarife stark variiert. Um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten, sollten mindestens 3 Millionen Euro, besser noch 10 Millionen Euro veranschlagt sein. Die private Haft­pflichtversicherung greift dann bei: Per­sonenschäden sowie Sachschäden  und Vermögensschäden

Nicht alle gängigen Merkmale einer Haft­pflicht-Versicherung sind auch mit jedem Vertrag abgedeckt. Daher ist es sinnvoll die Leistungen einer Haft­pflicht im Vergleich zu anderen Angeboten zu betrachten: Bei manchen Tarifen gehört zum Paket, was sich bei anderen nur gegen Aufpreis als Zusatzabdeckung hinzubuchen lässt. Dabei ist es keineswegs so, dass eine günstige Haft­pflicht zwangsläufig weniger umfasst.

Übliche Zusatzabdeckungen bei der Privathaftpflichtversicherung sind:

  •  Ausfalldeckung:Kommt der Versicherungsnehmer selbst  zu Schaden und der Verursacher verfügt über keine private Haft­pflicht, springt dank dieser Klausel die eigene Haft­pflicht-Versicherung ein. Voraussetzung hierfür ist ein rechtskräftiger gerichtlicher Titel.
  •  Schäden im Ausland: Auch im Ausland kann etwas passieren, daher umfassen gute Haft­pflicht-Versicherungen diese Schadensfälle benfalls.
  •  Deliktunfähige Kinder: Mit dieser Zusatzabdeckung umfasst die Versicherung Kinder, die aufgrund ihres Alters noch nicht deliktfähig sind.
  •  Schlüsselschäden: Müssen in einem Bürokomplex nach dem Verlust eines Schlüssels alle Schlösser ausgetauscht werden, kann dies teuer werden, sodass sich die Mitversicherung von Schlüsselschäden für Gefährdete lohnt.
  •  Gefälligkeitsschäden: Damit sind auch Schäden abgedeckt, die bei einer unentgeltlichen Hilfsleistung im privaten Umfeld – etwa Umzugshilfe – entstehen können.
  •  Mietsachschäden: Diese Zusatzabdeckung steht für Schäden ein, die Versicherte als Mieter – auch eines Hotelzimmers – verursachen.
  •  Ehrenamt: Wer bei der Ausübung seines seine Ehrenamtes nicht beispielsweise über den Sportverein versichert ist, kann diese Zusatzleistung in den Vertrag aufnehmen lassen.


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